Einfach mal ohne Medikamente...

Haarausfall - was nun?

Jeder Mensch verliert täglich Haare. Sie fallen aus und wachsen nach. Das ist normal, denn das Haar erneuert sich genauso wie zum Beispiel unsere Haut es tut. Als Faustregel gilt hierbei, dass der tägliche Verlust von bis zu 100 Haaren unproblematisch ist. Fallen jedoch dauerhaft mehr Haare aus als nachwachsen, bilden sich einzelne kahle Stellen oder das Haar lichtet sich insgesamt, ist das bedenklich und man spricht von Haarausfall.

Eine wissenschaftlich bewiesene Erklärung für den Haarverlust gibt es nicht und allein in Deutschland leben mehrere Millionen Menschen, die daran leiden. Man spricht sehr oft von erblichem oder hormonell bedingtem Haarausfall, doch eine wirkliche Hilfe ist diese Antwort auf die Frage nach dem Grund für die Betroffenen nicht. Das Ausfallen der Haare kann viele Ursachen haben, nur wird nach diesen oftmals nicht ausreichend gesucht.

Aus Sicht der Naturheilkunde ist der Verlust der Haare ein Anzeichen dafür, dass mit dem Organismus des Betroffenen etwas nicht stimmt. Sei es psychischer Stress, eine Mangel- oder Fehlernährung, das Fehlen von wichtigen Mineralien, eine Krankheit oder gar eine Art von Vergiftung. Wenn die genaue Ursache des Haarverlusts nicht erkannt wird, kann dem Betroffenen in den seltensten Fällen wirksam geholfen werden.

Möglichkeiten zur Behandlung gibt es heutzutage viele. Medikamente, Kaschieren, Haartransplantationen oder eine Perücke. Nicht jeder Betroffene kann die Kosten derartigen Behandlungen tragen, denn die Krankenkassen übernehmen sie nur in Ausnahmefällen. Haarausfall führt daher neben den körperlichen Folgen auch oft zu psychischen Konsequenzen. Der Verlust der Haare verändert bei Betroffenen das Selbstwertgefühl. Sie fühlen sich unattraktiv und entwickeln ein gestörtes Selbstbild, was im beruflichen Werdegang und auch im Privatleben zu Nachteilen führen kann. Im schlimmsten Falle ziehen sich die Betroffenen aus ihrem gesellschaftlichen Umfeld zurück und entwickeln Depressionen.

Es ist daher wichtig, die genaue Ursache des Haarverlusts für den jeweiligen Betroffenen zu ermitteln. Nur so kann der Haarausfall effektiv bekämpft werden.